Frühe Arbeiten, Gebrauchsgraphiken
und Holzschnitte


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requiem.jpg (17305 Byte) hauptmann.jpg (12778 Byte) sonnenstrahlen_1917.jpg (12079 Byte)
Requiem
von Paul Lingens
1917
"Wie befehlen
Herr Hauptmann?"
1916
Sonnenstrahlen
1917
kameraden.jpg (12778 Byte) winterlager.jpg (22605 Byte) auf_der_schwelle.jpg (27074 Byte)
Kameraden
1928
Im Winterlager
1930
Auf der Schwelle
1944
Exlibris_Weber_Familie.jpg (13159 Byte) exlibris_wilkens.jpg (11625 Byte) riquet_ganz.jpg (11201 Byte)
Exlibris
der Familie Weber
1917
Exlibris
für Anneliese Wilkens
1918
Werbegraphik
für Riquet-Tee
1914

 

Durch Webers Zugehörigkeit zur Wandervogel-Bewegung zeigen die frühen Arbeiten des Künstlers oft romantische, pathetische und auch sehr deutsch-nationale, an germanisches Formgut erinnernde Züge. Andererseits kommt in den kleinen Karikaturen, die er beispielsweise um 1917 für die "Zeitung der 10. Armee" fertigte, stark die Nähe von Humor und Zeichenstil Wilhelm Buschs zum Tragen.

Notgeldscheine, die Weber für seine Heimatstadt Arnstadt entwarf, zeigen neben berühmten Persönlichkeiten und Szenen aus der Stadtgeschichte ebenfalls humoristische Karikaturen.

Zu den frühesten publizierten Arbeiten gehören die beiden kleinen Mappenwerke "Wie befehlen Herr Hauptmann?" und "Sonnenstrahlen", aus den Jahren 1916 und 1917, die beide eine Anzahl loser Blätter mit Abbildungen nach Zeichnungen Webers enthalten. Die ersten Buchillustrationen schuf er für die Gedichtfolge "Requiem" von Paul Lingens.

1927/28 druckte Weber viele Holzschnitte, z.B. Der Sieger, auf der nach seinem damaligen Wohnort Oberellen benannten "Ellena-Presse". Die Technik des Holzschnittes verwendete er bis zum Ende des 2. Weltkrieges.

Im Laufe seines Lebens mußte Weber häufig wirtschaftliche Notzeiten durchleben, die ihn zwangen, den Lebensunterhalt für sich und seine Familie verstärkt mit gebrauchsgraphischen Arbeiten unterschiedlichster Art zu verdienen. Diese Entwürfe signierte er manchmal - ebenso verschämt wie sarkastisch - mit B.E. (Broterwerb) oder versah sie mit dem Pseudonym "Weber-Moor", weil ihn seine Freunde wegen seines schwarzen Kittels, den er auf der Kunstgewerbeschule trug, oft "den Mohren" nannten.

Vor allem auf der eigenen "Clan-Presse" entstanden zahlreiche Postkarten, Glückwunschkarten, Briefköpfe, Werbeplakate, Anzeigenentwürfe, eine große Zahl von Exlibris und viele Marken, Signets, Wappen, Zeichen für Firmen, Bekannte und Familienangehörige.

Besonders in den späten 30er Jahren schuf Weber Möbelentwürfe und gestaltete sogar ein eigenes Möbel-Programm, den sogenannten "Clan-Hausrat".



Das Werk A. P. Webers

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